4. Kaleidoskop der Sinne
– Farben Klänge Worte –

21 Künstler – ein Ensemble im schöpferischen
Dreiklang

Erkelenz
Kunst zum Sehen und Hören, nach Farben, Noten und
Worten, mit Gefühl und Herz, Interpretation und Improvisation – all das bündelt
der Kunstförderkreis ProArte e. V. zu einem unerhörten Erlebnis wirbelnder Sinneseindrücke.
Kaleidoskopisch die Sequenzen gestalterischer Elemente mit ständig wechselnden
Empfindungen. Farben, Klänge, Worte – ein Zusammenspiel dreier Kunstrichtungen,
das nach jeder „Drehung“ Neues und Innovatives als Momentaufnahme auf der
„Bühne“ reflektiert. Schließlich verschmilzt alles zu einem ganz besonderen Ensemble,
fügt sich – en suite- zu einer betörenden und unvergleichlichen Sinfonie der
Sinnlichkeit.

Es sind gleich drei große
Domänen Kunstschaffender -Musik, Bildende Kunst, Literatur- die ProArte zu
einem ganz besonders reizvollen Zusammenspiel einbindet. 21 Künstler (von 19
bis über 70) aus Erkelenz sowie aus der grenzüberschreitenden Euregio finden sich – vereint unter dem historischen Dach – in einem Kaleidoskop der Sinne und
wollen in einem überblendenden, spektroskopischen Bogen ein einmaliges, neues
Kunstwerk entstehen lassen. In der kreativen Begegnung „Im Dreiklang der
Kunst“, verwandelt die Erkelenzer Leonhardskapelle sich in einen ganz
besonderen Ort wechselnder aber auch gleichzeitig verknüpfender Leidenschaften
aus Farben, Gedanken und Tönen. Buchstaben, zu Worten, in Sätzen literarisch zu
Lyrik oder Prosa geformt und durch den Raum vibrierende, virtuose Klänge
umschmeicheln Bilder und Skulpturen, hauchen ihnen neben ihrer fantasievollen
Ausstrahlung und Farbigkeit buchstäblich neues, schöpferisches Leben mit viel
Poesie und einmaliger Eigenständigkeit ein.

Die so „verwöhnten“
generationenübergreifenden zwölf gestalteten Werke faszinieren allein schon
durch ihre Vielfältigkeit und Gegensätze im Ausdruck von Jung und Alt. Sie
stehen zudem im Focus des Betrachters aus sprudelnder, wortgewaltiger
Autoren-Sicht und werden auch noch umspielt von eruptiven Klang-Variationen
durch Flügel und Gitarre aus einem schier unerschöpflichen Repertoire der Töne.
Die breit gefächerte dargebotene Performance aus Farben, Noten und Worten fügt
sich zu einer bunten Palette gestalterischen Könnens und wird so zur absolut gewollten
und gekonnten Symbiose eines Zusammenspiels aller einzelnen Segmente.


Kaleidoskop der Sinne
präsentiert
sich facettenreich und bietet für Auge und Ohr ein zeitgleiches Angebot
wirbelnder und immer neuer Eindrücke. Die Kunstschaffenden -Studenten der
Künste treffen auf Autodidakten, Etablierte auf junge Talente – begeben sich
bei diesem faszinierenden Spagat auf einen unbekannten aber herausfordernden
Weg. Einzig die Symmetrie aller Wahrnehmungen führt schließlich zum
verschmelzenden Ziel um sich dann dem Betrachter sicherlich als ganz besonderes
Ereignis zu erschließen und seine Sinne umzufunktionieren zu Empfangsantennen
betörender Lust. Komplexe Wirklichkeit wird Vision, Momentaufnahmen fügen sich
in ein ständig drehendes, illusionäres
Zeitfenster aus wechselnden Farben, Klängen und Worten: zu einem Prisma
lebendig bunter Folge und schier unerschöpflicher Reflektion.

Die szenische Darstellung
bildender Kunst, eingebettet in einer betörenden Klangfülle und begleitender
literarischer Interpretationen des ganz besonderen „Dreiklangs“ vernetzen sich
zu einem unerhörten Spannungsbogen. Zwölf Künstler aus den Bereichen Malerei,
Fotografie und Skulptur stellen sich mit ihren Werken der vielfältigen
literarischen Beschreibung der sieben Autoren und den Impressionen von Flügel
und Gitarre. Dadurch erlebt das Zusammenspiel der Ausdrucksformen seinen
ungewöhnlichen aber auch ganz überraschenden Reiz. Darstellende Kunst trifft
auf Wort und Klang, natürlich auch reziprok, und 21 Künstler gestalten in
diesem, sich immer wieder verändernden Spektrum etwas völlig Neues, eine
ständig sich wandelnde Spiegelung des Geschehens, eine Performance der Kunst
von ungeheuerer Lebendigkeit.

Das besondere ist
sicherlich auch, dass die Bilder und Skulpturen nicht nur im Original, sondern
zusätzlich großformatig projiziert auf einer Leinwand zu sehen sind. Der
Betrachter kann so die facettenreiche Darstellung der Autoren gleichzeitig
hören und zudem intensiv den Variationen begleitender Impressionen und Interpretationen
der Klangvirtuosen lauschen. Alle drei Bereiche der angebotenen Kunst
verschmelzen so zu einem Quell gebannter meditativer Stimmung und sind dann
sicherlich ein kaleidoskopisch besonders fesselndes, kommunizierendes Ergebnis
sowie genussvolles Erlebnis zugleich: Ein Dreiklang der Sinne. hdw

Das Ensemble –

21 Kunstschaffende vereint im
schöpferischen

Dreiklang
der Kunst

Künstler
Beate
Bündgen – Dieter Eichelmann – Melina Feldmann –
Marlies Giesen – Kay Huett –
Beate Königs – Anton
Krämer – Stefanie Mosburger-Dalz – Christoph Ohmes – Walter Panhaus – Risja
Steeghs – Uschi Zantis

Autoren
Willi
Arlt – Marlen Krings – Benjamin Ott – Therese Radtke – Frank Rimbach –
Alfred Schöne – Helmut Wichlatz

Musiker
Andreas Brunken – Donat van Walderveen

Moderation
Beate Königs – Stefanie Mosburger-Dalz